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Bibliografische Informationen
 Bedeutung der psychosozialen Begleitung und Beratung bei Brustkrebspatientinnen und Patienten durch das Pflegepersonal  
 Hintergrund: Weltweit ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Laut Statistik ist Brustkrebs, die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, jedoch können auch Männer, wenn gleich auch deutlich weniger, die Diagnose Brustkrebs gestellt bekommen. Dies stellt nicht nur die Patientinnen und Patienten vor eine große Herausforderung, sondern auch das Pflegepersonal. Diese müssen fachliche und psychosoziale Kompetenzen aufweisen, um die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen.

Ziel: Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Bedeutung der psychosozialen Begleitung und Beratung durch das Pflegepersonal, bei der Diagnose Brustkrebs, aufzuzeigen.

Methode: Ein Literaturreview wurde zur Beantwortung der Forschungsfrage mit Recherchen in CINAHL, PubMed, Web of Science via OvidSP und in Referenzlisten durchgeführt. Mit Hilfe des MMAT Bewertungsbogens wurden die potenziellen relevanten Studien auf deren Qualität überprüft. In dieser Arbeit wurden 15 internationale Studien inkludiert, die im Zeitraum von 2007 bis 2019 publiziert wurden.

Ergebnisse: Es zeigte sich, dass Veränderungen bzw. die Bedeutung der Pflege für Brustkrebspatientinnen und Patienten nicht nur vom Alter beeinflusst werden, sondern auch von/auf der psychischen und physischen Ebene. Die Abhängigkeit bezieht sich ebenso auf Körperbildstörungen, Symptombelastungen bei der Therapie und des Copings.

Schlussfolgerung: Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Pflegepersonal eine große Bedeutung für Brustkrebspatientinnen und Patienten spielt. Das pflegerische Fachpersonal ist oft die erste Anlaufstelle, für den Informationsaustausch oder zur Verarbeitung der Erkrankung.

Forschungsempfehlung: Eine Forschungsempfehlung wäre, eine Studie mittels Fragebogen durchzuführen, um einen adäquaten und richtigen Eindruck zu erlangen, welche Rolle die Pflege bei der Behandlung von Brustkrebs spielt. Des Weiteren sollte eine Forschung betrieben werden, um männliche Brustkrebspatienten nach deren Bedürfnisse zu befragen, um damit die Betreuung zu optimieren.

Empfehlung für die Praxis: Es sollten in jeder Pflegeeinrichtung Navigatoren zur Verfügung stehen, um die Betreuung und das Wohlbefinden zu verbessern und den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen. Ebenso sollte eine eigene Vorlesung zu dem Thema Onkologie in die Ausbildung integriert werden.
 
 Schlüsselwörter: Brustkrebs, psychosozial, Krebs, Pflege  
 
 2020  
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Autoren / Co-Autoren
  Rackl, Patricia
Betreuende Einrichtung / Studium
  Institut für Pflegewissenschaft
 UO 033 301 Bachelorstudium; Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Consolati, Monika; Mag. BScN.