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Masterarbeit (wissenschaftlich) - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Versorgungsmanagement auf österreichischen Intensivstationen in der Erwachsenenpflege  
 Hintergrund: Das derzeitige Krankenhauswesen ist geprägt von steigenden Kosten für Gesundheitsausgaben sowie der Voraussetzung, dass die Versorgungsqualität aufrechterhalten bleibt. Die ständig sinkende Aufenthalts-dauer führt vermehrt zu Entlassungen von pflege- und betreuungsintensiven Erkrankten. Gerade für diese Gruppe von Personen stellt Versorgungs-management sowohl im transsektoralen als auch im innerklinischen Bereich eine bedeutende Rolle dar. Vor allem Transferierungen im Akutbereich sind mit einer großen Anzahl vermeidbarer Fehlerquellen verbunden. Konsequenz daraus sind Komplikationen für Betroffene sowie vermehrte Kosten im Gesundheitssektor. Genau hier setzen Programme zur nahtlosen Überleitung für ein optimiertes Versorgungsmanagement an.
Ziel: Ziel dieser Arbeit ist, durch eine systematische Literaturrecherche die unterschiedlichen Möglichkeiten von Versorgungsmanagement aufzuzeigen und diese Ergebnisse auf eine mögliche Anwendung auf österreichischen Intensivstationen in der Erwachsenenpflege zu überprüfen.
Methode: Eine systematische Literaturrecherche nach den Schritten von Läzer et al. (2010) wurde in verschiedenen Datenbanken sowie Bibliotheken und Suchmaschinen durchgeführt.
Ergebnis: In der Literatur zeigte sich eine Vielzahl an bestehenden Problemen, die einem optimierten Versorgungsmanagement auf österreichischen Intensiv-stationen im Weg stehen. Bereits die bisher verwendeten Begrifflichkeiten erschweren eine Vereinheitlichung der Ergebnisse und können nur anhand ihrer Definitionen miteinander verglichen werden. Des Weiteren wurde ersichtlich, dass großen Einfluss auf eine optimale Umsetzung bereits die Ebenen der Politik und der Gesetzgebung nehmen. Dennoch können Maßnahmen und Ansätze des Versorgungsmanagements direkt im pflegerischen Setting angewandt werden, die zu einem Erfolg in den Outcomes der Betroffenen, zu verminderten Wieder-aufnahmeraten und damit verbundenen Kosten sowie zu einer Erhöhung der Zufriedenheit aller Beteiligten führen.
Diskussion: Die verschiedenen Maßnahmen des Versorgungsmanagements auf Intensivstationen beinhalten alle Vor- und Nachteile. Bei einer möglichen Implementierung müssen das gewählte Setting, die vorhandenen Personen-gruppen sowie dafür notwendige Ressourcen betrachtet werden. Unter Berücksichtigung dieser Punkte können durch Ansätze des Versorgungs-managements positive Effekte auf verschiedenen Ebenen erzielt werden.
 
 Versorgungsmanagement; Entlassungsmanagement; Pflegeüberleitung; Case Management; Intensivstation; Intensivppflege  
 
 2018  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Binder, Tanja Christin; BSc
Betreuende Einrichtung / Studium
  Medizinische Universität Graz
 UO 066 330 Masterstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Neges, Katharina