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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
Deutsch
Englisch (Sprache des Volltextes)
Bibliografische Informationen
Titel
Einfluss der Ernährung und entzündungsfördernder Lebensmittel während der Schwangerschaft auf die Zusammensetzung zirkulierender humaner Milch-Oligosaccharide (HMO).
Kurzfassung
Einleitung: Humane Milch Oligosaccharide (HMOs) sind bioaktive Glykane, die in der Muttermilch, im Kolostrum und im mütterlichen Serum vorkommen. Sie sind bereits während der Schwangerschaft im mütterlichen Blut nachweisbar und werden mit einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht.
Hypothese und Ziele: Ziel dieser Arbeit war es, den möglichen Einfluss der mütterlichen Ernährung während der Schwangerschaft auf die Konzentration von zwei HMOs, 2‘-Fucosyllactose (2‘FL) und 3‘-Sialyllactose (3‘SL), im mütterlichen Serum zu untersuchen und ein tieferes Verständnis der HMO-Regulation zu erlangen. Mit der Perspektive, künftig potenziell in die Synthese von HMOs eingreifen zu können und deren gesundheitsfördernde Wirkungen für Mutter und Kind nutzbar zu machen.
Methoden: Für diese Arbeit wurden 80 schwangere Frauen rekrutiert. Die Teilnehmerinnen wurden zu vier Visiten im Verlauf der Schwangerschaft eingeladen. Bei jedem Termin wurden ihre Ernährung mit der Hilfe von Ernährungsprotokollen erhoben und eine venöse Blutprobe entnommen. Anschließend wurden die Lebensmittelprotokolle analysiert, die Nährstoffaufnahme berechnet und die Serumkonzentrationen der HMOs 2’FL und 3’SL aus den Blutproben bestimmt. Um den möglichen Einfluss der Ernährung auf die Konzentration von 2’FL und 3’SL zu untersuchen, wurden Spearman-Rho-Korrelationen durchgeführt.
Ergebnisse: Es wurden isolierte signifikante Korrelationen zwischen einzelnen Nährwerten und HMO-Konzentrationen beobachtet. Über alle Visiten hinweg konnten allerdings kein zusammenhängendes Muster festgestellt werden. Interessanterweise war die Anzahl der signifikanten Korrelationen bei V1 (Schwangerschaftswoche 10-14) am höchsten, ab V2 nahm die Anzahl signifikanter Korrelationen deutlich ab.
Schlussfolgerung: Obwohl einzelne signifikante Korrelationen beobachtet wurden, lässt diese Arbeit keine eindeutigen Rückschlüsse über den Einfluss der mütterlichen Ernährung auf die Konzentrationen zirkulierender HMOs während der Schwangerschaft zu. Weitere Studien sind erforderlich, um die Auswirkungen der Ernährung auf die Konzentration und Zusammensetzung von zirkulierenden HMOs zu erforschen.
Schlagwörter
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Dingenotto, Kaj Andrea
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Immunologie
Studium
UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Lackner, Sonja; Sen.Lecturer Priv.-Doz. Mag. Mag. Dr.
Mitbetreuer*in (intern)
Jantscher-Krenn, Evelyn; Univ.-Ass. Priv.-Doz. Mag.pharm. Dr.rer.nat.
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