| Die Arbeit mit dem Titel „Messung des Aderhautvolumens mit optischer Kohärenztomographie vor und nach externer Gegenpulsation“ geht der Frage nach, ob externe Gegenpulsation, eine nicht-invasive Therapie bei koronarer Herzkrankheit, unmittelbare Veränderungen des Aderhautvolumens nach sich zieht. Die Probanden/Probandinnen wurden in drei Gruppen (nichtdiabetische Raucher/Raucherinnen, nichtrauchende Diabetiker/Diabetikerinnen und nichtrauchende Gesunde) eingeteilt. Jeweils unmittelbar vor und nach 45-minütiger externer Gegenpulsation wurde bei allen Studienteilnehmern/Studienteilnehmerinnen eine optische Kohärenztomografie im Enhanced Depth Imaging-Modus durchgeführt. Die Untersuchungen fanden im Rahmen der RAST-Studie (Retinal vessel Analysis after personalized Shear rate Therapy) statt. Das choroidale Volumen hat bei allen Probanden/Probandinnen im Mittel um 2,59% zugenommen (± 2,77%, Minimum von -3,09%, Maximum von 10,19%, p < 0,001). Die Untergruppe der Gesunden zeigte eine signifikante mittlere Zunahme des Aderhautvolumens um 3,22% (± 2,46%, Minimum von 0,26%, Maximum von 7,67%, p < 0,001). In der Gruppe der Diabetiker/Diabetikerinnen konnte eine signifikante Zunahme um durchschnittlich 2,70% nachgewiesen werden (± 2,93%, Minimum von 0,28%, Maximum von 10,19%, p 0,012), während in der Gruppe der Raucher/Raucherinnen eine Zunahme um durchschnittlich 1,76% stattgefunden hat (± 2,98%, Minimum von -3,09%, Maximum von 6,16%, p 0,055). Die subfoveale choroidale Dicke hat in der gesamten Studienpopulation im Schnitt um 4,26% zugenommen (± 6,36%, Minimum von -9,69%, Maximum von 18,21%, p < 0,001). In der gesunden Probandengruppe/Probandinnengruppe hat die subfoveale choroidale Dicke um durchschnittlich 4,41% zugenommen (± 6,58%, Minimum von -9,69%, Maximum von 14,29%, p 0,009), während diese Zunahme in der Gruppe der Raucher/Raucherinnen im Mittel 4,8% betragen hat (± 6,17%, Minimum -2,39%, Maximum 18,21%, p 0,0055) und 3,15% in der Subpopulation der Diabetiker/Diabetikerinnen (± 6,73%, Minimum von -7,31%, Maximum von 14,66%, p 0,152). Die Ergebnisse dieser Studie lassen vermuten, dass externe Gegenpulsation in nichtrauchenden, gesunden Personen sowie jungen Diabetikern/Diabetikerinnen zu |