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Medizinische Universität Graz    

Meine Abschlussarbeiten - Publikationen

Diplomarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Der mPAP/VO2 Slope als Prädiktor der belastungsinduzierten Pulmonalen Hypertonie – eine retrospektive Studie  
 Hintergrund und Ziele: Die Belastungs-PH (EPH) wird anhand des mPAP/CO-Slopes

>3mmHg/L/min definiert und wird mittels Rechtsherzkatheter diagnostiziert. Die

Sauerstoffaufnahme (VO2) ist ein etablierter nicht-invasiver prognostischer Marker.

Basierend auf dem Fick’schen Prinzip ist die VO2 direkt proportional zum

Herzminutenvolumen (CO). Ziel dieser Arbeit ist zu überprüfen, ob ein gemischt invasiv-

nichtinvasiv bestimmter mPAP/VO2-Slope als Surrogat für den mPAP/CO-Slope geeignet

ist.

Methoden: In die Studie eingeschlossen wurden PatientInnen, die sich zwischen 2006 und

2016 bei Verdacht auf pulmonale Hypertonie (PH) an der klinischen Abteilung für

Pulmologie des LKH-Universitätsklinikums Graz einem Fickschen-Belastungs-

Rechtsherzkatheter mit simultaner Spiroergometrie unterzogen haben. Untersucht wurde

der Zusammenhang zwischen dem VO2 und CO mittels Fick (_F) und CO mittels

Thermodilution (_

T) sowie der jeweiligen Slopes. Bland-Altman-Diagramme wurden

erstellt, um die CO-Werte der Fick´schen Methode mit der Thermodilution zu vergleichen.

Mittels Receiver-operating-characteristic (ROC) Analysen wurden optimale Cut-off-Werte

für die Vorhersage einer EPH sowie des Erreichens des kumulativen Endpunktes

(Hospitalisierung oder Tod) bestimmt. Kaplan-Meier-Kurven mittels log-rank Test

veranschaulichten die Überlebensanalysen.

Ergebnisse: Es wurden 112 PatientInnen in die Studie eingeschlossen (56 (46-65), Frauen:

91% [81.25%]). In Ruhe (ρ =0,763; p < 0,001) und unter individueller Spitzenbelastung (ρ

= 0,857; p < 0,001) zeigte die VO2 einen signifikanten Zusammenhang mit dem CO_T. Der

mPAP/CO_F Slope Slope korrelierte signifikant mit dem invasiven mPAP/CO_T Slope (ρ =

0,827; p < 0,001) und dem mPAP/VO2_F (ρ = 0,836; p < 0,001). Ein mPAP/VO2_F Slope

von ≥18,56 mmHg/L/min (AUC:0,916; p<0,001; Sensitivität 0,89, Spezifizität 0,91) erwies

sich als bester Prädiktor einer EPH. Eine schlechtere Prognose wiesen PatientInnen mit

einem mPAP/VO2_F Slope von ≥ 17,1 mmHg/L/min auf.

Schlussfolgerung: Die VO2 eignet sich als nicht-invasives Surrogat für das CO. Der

mPAP/VO2_F Slope erwies sich als diagnostisch relevant und war ein unabhängiger

Prädiktor für das Outcome des untersuchten Risikokollektivs.  
 Belastungsinduzierte Pulmonale Hypertonie  
 
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Stenitzer, Emma
Betreuende Einrichtung / Studium
  Universitätsklinik für Innere Medizin
 UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
  John, Teresa; Univ. FÄ Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.
  Douschan, Philipp; Univ. OA Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.