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Medizinische Universität Graz
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Bibliografische Informationen
Titel
Comparison of TriLock Bridging Plates with conventional Bridging Plates in the context of complex mandibular reconstruction
Kurzfassung
Ziel dieser Studie war es zwei unterschiedliche Osteosyntheseplattensysteme zu vergleichen bei komplexen Unterkieferrekonstruktionen hinsichtlich ihrer Sicherheit, Anwendbarkeit, Zufriedenheit der Operateure sowie der Lebensqualität der betroffenen Patienten. Jeder Patient wurde postoperativ ein Jahr nachbeobachtet. Die Studie wurde zwischen 2019 und 2024 an der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit der Medizinischen Universität Graz, Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, als prospektive, einfachblinde, randomisierte, kontrollierte klinische Studie durchgeführt. Die 40 eingeschlossen Patienten wurden entweder der Interventionsgruppe (MODUS 2 Mandible TriLock Bridging Plate System: n = 20) oder der Kontrollgruppe (MODUS 2.5 Locking Reconstruction Plate System: n = 20) zugeteilt. Die Ergebnisse wurden anhand verschiedener Kriterien zu bestimmten Zeitpunkten evaluiert, darunter die klinische und radiologische Komplikationsrate, die intraoperative Beurteilung der Anwendbarkeit durch die Operateure und die patientenevaluierte Lebensqualität. Die primären Endpunkte wurden über einen postoperativen Nachbeobachtungszeitraum von 12 Monaten (nach 2, 3, 6, 9 und 12 Monaten) erfasst. Insgesamt zeigte das Osteosyntheseplattensystem der Interventionsgruppe ein signifikant verringertes Komplikationsrisiko (HR 0.36, 95 % CI 0.14-0.95) in den untersuchten Kategorien wie freiliegende Platte, Plattenentfernung, Infektion und fehlende Knochenheilung. Weder in der Interventionsgruppe noch in der Kontrollgruppe traten Plattenfrakturen oder Platten- und Schraubenbewegungen auf. Die sekundären Endpunkte zeigten eine signifikant verbesserte intraoperative Anwendbarkeit in den meisten der untersuchten Kategorien (intraoperative Adaptation der Platte an den Knochen, erforderliche Zeit zur Plattenanpassung, verfügbare Plattenvarianten, Schraubenposition, Plattenzuschnitt und Plattenkonturierung) (Wilcoxon-signed-rank test: p < 0.05). Lediglich das Angebot der Bohrlöcherpositionen zeigte keinen signifikanten Unterschied (p = 0.066). Der Zeitaufwand für das Zuschneiden und Anpassen der Platte war in der Interventionsgruppe geringer als in der Kontrollgruppe (Wilcoxon-rank sum test, p = 0,447). Die Lebensqualität verbesserte sich im Zeitverlauf in beiden Gruppen, wobei die Werte in der Interventionsgruppe höher waren zu den Messzeitpunkten 6 und 12 Monate postoperativ. Bei komplexen Unterkieferrekonstruktionen zeigen die neuartigen, gitterstrukturierten Platten weniger Komplikationen und eine verbesserte intraoperative Anwendbarkeit, im Vergleich zu dem etablierten Rekonstruktionsplattensystem.
Schlagwörter
Osteosyntheseplatten, Unterkieferrekonstruktion, intraoperative Anwendbarkeit, Zufriedenheit der Operateure, Lebensqualität
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Sachgebiete
Kieferchirurgie
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Steyer, Gernot Ernst; Dr.med.univ. Dr.med.dent.
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit
Studium
UO 790 202 Dr.-Studium der medizin. Wissenschaft; Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer/in (intern)
Wallner, Jürgen; Research Prof. Priv.-Doz. Dr.med. Dr.scient.med. Dr.med.dent.
CO – Betreuer/in (intern)
Zemann, Wolfgang; Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.med.dent.
CO – Betreuer/in (intern)
Spendel, Stephan; Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr.med.univ.
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