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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
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Bibliografische Informationen
Titel
Diet & Skin - Auswirkung der Ernährung auf die Hautgesundheit
Kurzfassung
Die Haut als größtes Organ des menschlichen Körpers wird maßgeblich durch endogene und exogene Faktoren beeinflusst, wobei der Ernährung eine relevante Rolle zugeschrieben werden muss. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die wichtigsten Auswirkungen von unterschiedlichen Ernährungsformen auf das Hautbild herauszuarbeiten mit einem intensiven Blick auf chronisch-entzündliche Hauterkrankungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf häufig diskutierten Diätformen wie z.B. der Low-Carb-Diät, der mediterranen Diät, Fastenmethoden, sowie auf modernen, pflanzenbasierten Ernährungsweisen.
Methodisch basiert die Arbeit auf einer Literaturrecherche. Hierzu wurde aktuelle Evidenz wissenschaftlicher Fallberichte, Übersichtsarbeiten und klinischen Studien aus dem Bereich der Dermatologie und Ernährungsmedizin systematisch ausgewertet und in einen dermatologischen Kontext eingeordnet.
Die Analyse der Literatur zeigt, dass die Ernährung signifikant mit dem Hautbild korreliert und sowohl entzündliche Hautprozesse als auch die Hautalterung beeinflussen kann. Vor allem der Verzehr von stark kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln ist mit einer Verschlechterung von chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen assoziiert. Demgegenüber wird eine Ernährung, die reich an unverarbeiteten Lebensmitteln, pflanzlichen Bestandteilen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren ist, mit positiven Effekten auf entzündliche Prozesse und die Hautbarriere in Verbindung gebracht. Darüber hinaus legen die Ergebnisse nahe, dass auch die Hautalterung durch ernährungsbedingte Faktoren, insbesondere durch oxidative Prozesse und Entzündungsmechanismen, beeinflusst wird. Hierbei stehen vor allem die antioxidativen Eigenschaften verschiedener pflanzlicher Lebensmittel (hauptsächlich Obst und Gemüse) im Vordergrund, wodurch Hautschäden durch reaktive Sauerstoffspezies verhindert werden können.
Zusammenfassend deutet die aktuelle Studienlage darauf hin, dass eine Rückbesinnung auf konventionelle, wenig verarbeitete Ernährungsformen mit geringem Anteil an stark verarbeiteten industriellen Produkten und einem moderaten Konsum tierischer Lebensmittel für die Hautgesundheit von Vorteil ist. Die Ergebnisse zeigen vordergründig die Bedeutung der Ernährung als ergänzenden Ansatz in der Prävention und Therapie dermatologischer Erkrankungen. Zudem bedarf es weiterer Studien, um die Wirkmechanismen einzelner Lebensmittel auf die Haut zu quantifizieren, sowie die Analyse einzelner Ernährungsmuster in Bezug auf Hautkrankheiten zur Identifizierung von krankheitsfördernden und symptomlindernden Lebensmitteln.
Schlagwörter
Ernährung - Haut - Diät - Chronisch entzündliche Hauterkrankungen
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Jutzi, Moritz
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie
Studium
UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Kopera, Daisy; Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr.med.univ.
Mitbetreuer*in (intern)
Aberer, Felix; Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.
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