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Medizinische Universität Graz    

Meine Abschlussarbeiten - Publikationen

Diplomarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Klinisches Spektrum und Outcome von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) und Syndromen  
 EINLEITUNG: Es liegen trotz steigender Patientenzahlen nur spärliche Daten über

das Langzeit Outcome von EMAH mit Syndrom vor. Die vorliegende Studie

verfolgt das Ziel, EMAH mit Syndrom an der Grazer Kinderkardiologie bezüglich

kardiologischem Outcome gegenüber EMAH ohne Syndrom zu evaluieren und

Risikofaktoren zu erkennen.

METHODIK: Es wurden retrospektiv Daten von 69 EMAH- Patienten mit Syndrom

(35 männlich; 34 weiblich) mit einem mittleren Alter von 26,7 Jahren (18,8 bis 53,3

Jahre) erhoben und evaluiert. Die größte Gruppe von Patienten stellten dabei 32

Trisomie 21- Patienten dar (12 weiblich, 20 männlich), die getrennt mit den EMAH

ohne Syndrom verglichen wurden.

ERGEBNISSE: Die häufigsten Fehlbildungen waren VSD (n = 17; 24 %), ASD I oder

ASD II (n = 16; 23 %), Mitralklappenprolaps (n = 10; 14 %), TOF (n = 8; 11 %) und

AV- Kanal (n = 8; 11 %). Bei 14 Pat. (20 %) wurden im Erwachsenenalter 18 OP‘s

durchgeführt, dabei handelte es sich um 11 Schrittmacher- OP’s (61 %), 5

Korrektur- OP’s (27 %) und jeweils 1 Re- OP und 1 palliative OP (je 5 %). Bei 49

Patienten wurden 92 Herzkatheteruntersuchungen (HK) durchgeführt, dabei

entfielen 84 HK‘s auf das Kindesalter (91 %) und 8 HK‘s auf adulte Patienten (8

%). Dies waren 7 diagnostische und 1 interventioneller Eingriff. Es traten bei 5

Patienten 6 postoperative Komplikationen auf: 2 AV- Blöcke III (33 %), 2 Rest-

VSD’s (33 %), 1 Fistel zw. VCS u. LA (16 %) und 1 Sinusknotendysfunktion (16

%). Es verstarben ein 1 Dysmorphie Syndrom- Patient und eine Trisomie 21-

Patientin, jedoch konnte eine postoperative Kausalität nicht erfasst werden. Mit

NYHA-Stadium I waren 50 % der Patienten klassifiziert, die übrigen 49 % zeigten

jedoch ein NYHA- Stadium ≽ II. Auch die Trisomie 21- Patienten waren zu 53 %

mit NYHA- Stadium ≽ II kardiologisch beeinträchtigt.

DISKUSSION: Syndrom- spezifisch lagen heterogene Häufigkeiten der Herzfehler

vor. Die häufigsten OP‘s waren Herzschrittmacher- OP‘s. Die postoperativen

Komplikationen waren häufig (27 %), die Mortalität sehr gering. EMAH mit

Syndrom waren häufiger kardiologisch beeinträchtigt als EMAH ohne Syndrom.  
 EMAH mit Syndrom; kongenitale Herzfehler; Trisomie 21; Marfan; Syndrom; Noonan Syndrom; Dysmorphie Syndrom; Turner Syndrom;  
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 2011  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Breuer, Thomas
Betreuende Einrichtung / Studium
  Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
 UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
  Nagel, Bert Hermann Philipp; Sen.Scientist Dr.med.
  Gamillscheg, Andreas; Univ.-Prof. Dr.med.univ.