| Stigma ist eine Realität für viele Menschen mit einer psychischen Erkrankung, wobei die Beschädigung des gesellschaftlichen- und Eigenbildes nicht so sehr durch die Krankheit selbst, als vielmehr durch gesellschaftliche Vorurteile zustande kommt. Es ist nicht nur die Krankheit selbst, die bereits eine enorme Belastung für die PatientInnen und ihre Familien darstellt, sondern die soziale Ausgrenzung und Diskriminierung auf Grund des Stigmas. Ziele: Wissenschaftliche Untersuchung der Stigmatisierung psychisch Erkrankter am Beispiel der Schizophrenie. Methoden: Eine Auswertung der relevanten Literatur zu Stigma und Schizophrenie. Ergebnisse: Die psychischen Erkrankungen sind noch zu stark mit Stigma behaftet und die Diskriminierung wird aus unterschiedlichen Perspektiven fortgesetzt. Schlussfolgerungen: Diskriminierung bei psychischen Erkrankungen ist ein sehr verbreitetes Phänomen, das die Menschen mit diesen Erkrankungen hindert, in der Gesellschaft ein vollwertiges Leben zu leben. Soziale Isolation, Arbeitslosigkeit und Armut sind alle mit psychischen Erkrankungen verbunden. So können Stigma und Diskriminierung Menschen in einem Zyklus von Krankheit fangen. Die aktuellen Anti-Stigmatisierungskampagnen sind erst im Entstehen und sollen langfristig die allgemeine Akzeptanz der psychischen Erkrankungen bewirken. |