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Medizinische Universität Graz
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Englisch
Bibliografische Informationen
Titel
Hypertonie im Alter
Kurzfassung
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema “Hypertonie im Alter“ und gibt einen
Überblick über die Volkskrankheit Bluthochdruck. Ziel dieser Arbeit ist es, die Arten, Ursachen
und Folgen einer Hypertonie im Alter zu erläutern sowie die Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten zu beschreiben.
Zu Beginn werden relevante physiologische Grundlagen beschrieben, welche generell den Blutkreislauf und die Gefäßeigenschaften betreffen. Es wird auf die Definition sowie Klassifikation
des Blutdrucks näher eingegangen. Im nächsten Teil wird die Diagnostik beschrieben und deren Methoden näher erklärt. Es werden direkte und indirekte Blutdruckmessung sowie das
ambulante Blutdruck-Monitoring veranschaulicht und auf mögliche Fehler bei der Messung des
Blutdrucks eingegangen.
Die Ergebnisse zeigen auf, dass eine arterielle Hypertonie im Alter fast die Hälfte der Bevölkerung betrifft. Außer Allgemeinsymptomen wie Erschöpfung oder Ermüdung verläuft eine
Hypertonie meist unauffällig. Kommt es zu schwerwiegenden Konsequenzen sind bereits Jahre
vergangen. Die Folgen sind gravierend und meist auf eine hypertoniebedingte Arteriosklerose
verschiedener Gefäßabschnitte zurückzuführen. Trotz der Tatsache, dass Bluthochdruck weltweit zu den fünf häufigsten Ursachen der Gesamtsterblichkeit zählt, wird diese Erkrankung oft
von den Betroffenen bagatellisiert. Somit ist es schwierig Menschen mit dieser Erkrankung von
der notwendigen lebenslangen Medikamenteneinnahme zu überzeugen, da Antihypertensiva wie
jedes Medikament Nebenwirkungen aufweisen.
Bei älteren Menschen sollte der Blutdruck auf mindestens < 160/95 mmHg gesenkt werden, um
die Mortalität und kardiovaskuläre Morbidität zu verringern. Speziell hier ist auf eine isolierte
systolische Hypertonie (ISH) zu achten und der Therapieplan dementsprechend anzupassen.
Des Weiteren sollte die Blutdrucksenkung im Alter besonders vorsichtig und langsam vollzogen
und auf generelle Nebenwirkungen die mit dem Alter verbunden sind geachtet werden.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine Hypertonie im Alter nicht unausweichlich ist. Obwohl eine genetische Prädisposition existiert, spielt auch die Gestaltung des Lebens
eine wesentliche Rolle. Übergewicht, ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress sind
die vier größten Risikofaktoren die eine Hypertonie begünstigen. Werden diese Faktoren im Leben beachtet sinkt das Risiko für das Leben im Alter.
Schlagwörter
Hypertonie, Blutdruckmessung, Isolierte systolische Hypertonie (ISH)
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
2016
Volltext
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Nedwidek, Oliver
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Physiologie
Studium
UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.
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