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Medizinische Universität Graz    

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Bibliografische Informationen
 Koronare Herzerkrankung - Einfluss von Lebensstil und Therapie  
 Besonders in den westlichen Industrieländern zählt die koronare Herzkrankheit zu den häufigsten Todesursachen. Dabei handelt es sich um die Ablagerung von Plaques in den Wänden der Herzkranzgefäße. Dieser Prozess geht meist über Jahre und verläuft im Anfangsstadium symptomfrei. Erst wenn die Einengung den Blutfluss bedeutend vermindert, wird das dahinterliegende Areal nicht mit genügend Sauerstoff versorgt. Das äußert sich mit Schmerzen im Brustbereich. Man unterscheidet eine Angina pectoris – bei der die Symptome in Ruhe oder nach Einnahme von Nitroglycerin wieder verschwinden – und einen Myokardinfarkt. Hier wird das Gefäß komplett verschlossen und Gewebe beginnt abzusterben. Für die Patientinnen und Patienten besteht akute Lebensgefahr.
Der Lebensstil hat auf die Entwicklung solcher Plaques besonderen Einfluss. Meist ist nicht ein Risikofaktor isoliert an der Entwicklung dieses Problems schuld, sondern es liegen multifaktorielle Ursachen vor, die sich auch gegenseitig begünstigen. Durch eine falsche Ernährung wird die Entstehung von Diabetes mellitus und Hypertonie begünstigt. Ein Mangel an Bewegung wiederum kann die Entwicklung von Adipositas fördern. Rauchen begünstigt die entzündlichen Prozesse, die bei der Entwicklung der Atherosklerose eine wichtige Rolle spielen.
Die Diagnose einer KHK kann mittels bildgebender Methoden oder Labordiagnostik gestellt werden. Dabei können Stenosen visualisiert werden oder bestimmte Marker im Blut das Vorliegen eines Infarktes bestätigen.
Die Therapie verfolgt mehrere Ansätze. Primär sollte die Entwicklung einer KHK durch eine frühzeitige Änderung des Lebensstils verhindert werden. Liegt bereits eine Verengung eines Koronargefäßes vor, kann diese mittels operativer oder medikamentöser Behandlung beseitigt werden. Mittels eines Bypasses ist es möglich, eine Stenose zu umgehen. Eine weitere Art der operativen Behandlung ist das Aufdehnen des Gefäßes und das Setzen eines Stents. Dadurch wird der Blutfluss wiederhergestellt und die Versorgung des Myokards gewährleistet.  
 Koronare Herzerkrankung, Myokardinfarkt, Angina pectoris, Risikofaktoren, Lebensstil, Rauchen, Adipositas, Diabetes, Prävention  
 
 2015  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Trobits, Michael
Betreuende Einrichtung / Studium
  Lehrstuhl für Physiologie
 UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.