| Obwohl Anzeichen für dementielle Erkrankungen schon in der Antike beschrieben wurden, gab es erst in den letzen 50 Jahren einen großen Fortschritt in der Erforschung und Behandlung von dementiellen Erkrankungen. Die Leitsymptome dieser Erkrankungen sind Gedächtnisstörungen, Orientierungsprobleme, Verhaltensänderungen und körperliche Probleme. Es gibt viele verschiedene Formen von Demenz, diese werden in primäre und sekundäre Demenzen unterteilt. Bei den primären Formen liegen die Ursachen direkt im Gehirn. Dazu zählen unter anderem die Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenzen, frontotemporale Demenzen und die Lewy-Körperchen-Demenz. Zu den sekundären Demenzen gehören die alkohol- und medikamentenbedingten Formen. Aufgrund der ähnlichen Symptomatik ist eine Unterscheidung und Abgrenzung der verschiedenen Formen oft nur schwer bis gar nicht möglich. Der Verlauf der Demenzen gliedert sich in drei Abschnitte: Leichte Demenz, mittelschwere Demenz und schwere Demenz. Zur Behandlung dieser Erkrankungen stehen sowohl medikamentöse als auch zahlreiche nichtmedikamentöse Therapien zur Verfügung. |