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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
Deutsch (Sprache des Volltextes)
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Bibliografische Informationen
Titel
Acute respiratory distress syndrome- Therapiemöglichkeiten und Pflege bei akutem Lungenversagen
Kurzfassung
Das akute Lungenversagen stellt die schwerste Form der respiratorischen Insuffizienz dar. Die Erkrankung tritt akut auf und kann den Patienten/die Patientin innerhalb kurzer Zeit in einen lebensbedrohlichen Zustand bringen. Das Mortalitätsrisiko des ARDS ist bedenklich, weil 24% der betroffenen Patient/innen noch im Krankenhaus versterben. Allerdings ist nicht das Lungenversagen selbst ursächlich für den Tod, sondern der sekundär entstandene Organschaden. Mit dieser Arbeit soll festgehalten werden, wie sich das Krankheitsbild des ARDS äußert, mit welchen Methoden die Behandlung erfolgt und welche Tätigkeiten der Gesundheits-und Krankenpflege zugeschrieben werden. Für die Beantwortung der Forschungsfragen wurden Fachbücher in der medizinischen Bibliothek Graz gesucht und eine Literaturrecherche in den Datenbanken Pubmed und Cinahl wurde durchgeführt. Des Weiteren wurden Fachzeitschriften auf relevante Artikel geprüft. Die Literatursuche führte zu dem Ergebnis, dass das ARDS ein entzündliches Krankheitssyndrom ist, das in drei Phasen verläuft und dessen Leitsymptom die schwere Hypoxämie ist. Für die Behandlung des akuten Lungenversagens eignen sich zahlreiche Behandlungsstrategien wie die Beatmung, die Hochfrequenzoszillation, die Patient/innenlagerung, das Flüssigkeitsmanagement, die NO-Inhalation und die extrakorporale Membranoxygenierung. Die Gesundheits- und Krankenpflege ist insbesondere für die Betreuung und Überwachung der Patient/innen sowie der jeweiligen Behandlungsmethode verantwortlich. Mitunter gestaltet sich die Durchführung von Pflegetätigkeiten schwieriger oder zusätzliche Aufgaben ergeben sich. Dies führt dazu, dass ein erhöhter Personalaufwand erforderlich sein kann. Angesichts der vielseitigen Behandlungsmöglichkeiten muss dennoch festgehalten werden, dass lediglich die lungenprotektive Beatmung und die Bauchlagerung einen signifikanten Einfluss auf das Patient/innenoutcome haben.
Schlagwörter
ARDS, akutes Lungenversagen, Beatmung, Bauchlagerung, ECMO, NO-Inhalation
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
2015
Volltext
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Cyrys, Corinna
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Physiologie
Studium
UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.
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