| Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Stoffwechselerkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten kann. Der Grund für diese Erkrankung ist eine Zerstörung der β-Zellen, die in der Bauchspeicheldrüse gebildet werden und für die Produktion von Insulin verantwortlich sind. Das Insulin ist das einzige Hormon, das Zucker aus dem Blut in die Zelle schleust. Wird jedoch kein Insulin produziert, kommt es zu einem Überschuss an Glukose im Blut. Sofort nach der Diagnostizierung von Diabetes muss mit einer Insulintherapie begonnen werden. Die Wahl der richtigen Therapieform ist sehr wichtig, da sie den Bedarf an Insulin optimal decken soll, um so vor Folgeerkrankungen und Komplikationen schützen zu können. Eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus ist die Mikroangiopathie. Ein wesentlicher Bestandteil der Insulintherapie ist die Ernährung, die eine altersgemäße Entwicklung der Patienten und Patientinnen gewährleistet. Die Implementierung einer solchen Therapie und die damit verbundenen Aufgaben erfordern einen speziellen Umgang mit diesen Patienten und Patientinnen. Denn neben einer genauen Schulung, in der die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern den Umgang mit der Insulintherapie und den damit verbundenen Anforderungen erlernen, benötigen diese Personen auch viel Unterstützung. Die Diagnose Diabetes kann bei Müttern zu einem Schock oder Depressionen führen. Die Krankheit bedeutet ein Umdenken sowie ein Umstrukturieren der Lebensgewohnheiten. |