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Medizinische Universität Graz    

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Bachelorarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Die Leber – das zentrale Stoffwechselorgan des Menschen  
 Ziel dieser Arbeit ist es, die Leber und deren Aufgabe im Energiestoffwechsel zu beschreiben. Zudem sollen die Folgen von Störungen des Energiestoffwechsels erörtert werden. Daher lauten die Forschungsfragen wie folgt:

1. Welche für den Energiestoffwechsel relevanten Prozesse finden in der Leber statt?

2. Welche Auswirkungen haben Stoffwechselstörungen auf den Gesamtorganismus?

Durch eine empirische Literaturrecherche wurden die relevanten Literaturquellen ausfindig gemacht und das Thema eingegrenzt. Bereitgestellt wurde die Literatur aus den Bibliotheken der Medizinischen Universität Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz; zudem wurden auch Onlineressourcen wie die Datenbank PubMed hinzugezogen.

In der Leber wird Glukose mittels Glykolyse verbrannt sowie in Form von Glykogen gespeichert. In Hungerzeiten stellt sie mittels Glukoneogenese selbst Glukose her.

Fette werden in der Leber unter anderem zu Cholesterin synthetisiert. Fettsäuren verbrennt sie in der β-Oxidation zur Energiebereitstellung.

Die Leber ist auch ein Ort der Proteinsynthese; es werden Plasmaproteine sowie Enzyme hergestellt. Außerdem baut die Leber Muskelprotein zur Versorgung lebenswichtiger Organe um; den toxischen Ammoniak wandelt sie in den unschädlichen Harnstoff um.

Stoffwechselstörungen haben enorme Auswirkungen auf den Gesamtorganismus. Diabetes mellitus führt neben weiteren Spätkomplikationen zu Makro- und Mikroangiopathien, die letal als Herzinfarkt, Schlaganfall oder Niereninsuffizienz enden können. Hyperlipoproteinämien führen zu Arteriosklerose und erhöhen damit das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Kann der toxische Ammoniak nicht abgebaut werden, führt er im Gehirn zu weitreichenden Schäden und neurologischen Defiziten.

Stoffwechselstörungen beeinträchtigen den Organismus auf verschiedene Weise und können ebenso letal enden. Vor allem erworbene Störungen sind weit verbreitet und deren schwerwiegende Spätkomplikationen werden von den Betroffenen oftmals unterschätzt. Viele Erkrankungen wären mit einer Ernährungsumstellung und vermehrter körperlicher Aktivität zu heilen. Leider sind sich viele Erkrankte dessen nicht bewusst.  
  Leber; Energiestoffwechsel ; Diabetes mellitus ; Hyperlipoproteinämie ; Phenylketonurie ; Ammoniämie ; Physiologie ; Biochemie  
 41
 2014  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Lichtenegger, Sabrina
Betreuende Einrichtung / Studium
  Lehrstuhl für Physiologie
 UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.