| Erkrankungen des Herzens, insbesondere auch Herzrhythmusstörungen und deren Folgeerkrankungen, führen zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des alltäglichen Lebens. Dadurch sind Betroffene oft nur eingeschränkt oder gar nicht mehr in der Lage, Dingen nachzugehen, die ohne Herzerkrankung keine Probleme darstellen. Es fängt bei der Unfähigkeit Sport zu betreiben an, zieht sich über das Aufgeben des Berufes bis hin zu banalen Dingen wie Treppensteigen oder Einkaufen. Dies bedeutet einen erheblichen Einschnitt in die individuelle Lebensqualität.
Aus diesem Anlass widmet sich diese Bachelorarbeit dem Thema der Herzrhythmusstörungen und im Speziellen deren Behandlungsmethoden. Im zweiten Teil der Arbeit wird detailliert auf die unterschiedlichen Behandlungsansätze eingegangen, die den Betroffenen ermöglichen sollen, ihre Herzfunktion zu verbessern bzw. zu normalisieren, um so eine qualitativ hochwertige Lebensführung zu gewährleisten.
Weitere Inhalte dieser Arbeit sind die Anatomie und Physiologie des kardialen Reizleitungssystems, die Einteilung und Definition von Herzrhythmusstörungen, die unterschiedlichen Arrhythmieformen sowie die Ursachen als auch die diagnostischen Verfahren zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen.
Die Forschungsfragen, die es zu beantworten gilt, lauten:
1.) Welche Formen von Herzrhythmusstörungen können unterschieden werden?
2.) Wie können Herzrhythmusstörungen diagnostiziert werden?
3.) Welche therapeutischen Ansätze können zur Behandlung von bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen angewandt werden?
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