Loading
Medizinische Universität Graz
Meine Abschlussarbeiten - Publikationen
Bachelorarbeit - Detailansicht
Gehe zu
Betreute Abschlussarbeiten
Sprachversion
Deutsch (Sprache des Volltextes)
Englisch
Bibliografische Informationen
Titel
Motorische, geistige und sprachliche Entwicklung und Besonderheiten im Alltag eines Menschen mit Down Syndrom
Kurzfassung
Das Down Syndrom wurde nach dem englischen Arzt John Langdon Down benannt. Er fasste 1866 erstmals die charakteristischen Merkmale zusammen. Da der Begriff Down Syndrom oft negativ behaftet ist, wird häufig der Ausdruck Trisomie 21 verwendet, da Menschen mit Down Syndrom ein zusätzliches Chromosom 21 haben.
Menschen mit Down Syndrom weisen mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten auf. Sie haben, wie Kinder ohne Down Syndrom, individuelle Züge ihrer Eltern geerbt. Das sind zum Beispiel rote oder braune Haare oder grüne oder blaue Augen. Sie haben also charakteristische Merkmale. Sie unterscheiden sich nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch das Temperament und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten sind verschieden. Jeder Mensch mit Down Syndrom ist ein einzigartiges Wesen. Kinder mit Down Syndrom haben trotz ihrer Krankheit ganz normale Bedürfnisse, die alle Kinder haben. Sie haben genauso familientypische Bedürfnisse und Vorlieben, sind Kinder ihrer Eltern und Geschwister ihrer Brüder und Schwestern.
Die Merkmale bzw. das körperliche Erscheinungsbild zeigen sich in den meisten Fällen sehr früh. Es gibt 120 verschiedene Merkmale, die auftreten können. Die meisten Betroffenen weisen jedoch nur sechs oder sieben dieser Merkmale auf.
Es wird bei Menschen mit Down Syndrom von einer Entwicklungsverzögerung ausgegangen. Das betrifft den motorischen, geistigen und sprachlichen Bereich. Sie machen wie normale Kinder Fortschritte, diese passieren aber langsamer.
Die Entwicklung hängt auch stark vom sozialen Umfeld, wie vom persönlichen Potenzial des Kindes ab.
Ihre Persönlichkeit wird entweder als positiv oder bipolar beschrieben. Auf der einen Seite wird zwischen guter sozialer Anpassung, Heiterkeit, Freundlichkeit, Gutmütigkeit und Aufgeschlossenheit zur Mitwelt und auf der anderen Seite in Bezug auf die bipolare Sichtweise zwischen Sanftmütigkeit, Fröhlichkeit und Großzügigkeit oder Sturheit und Eigenwillen unterschieden.
Deshalb ist es vor allem für die Eltern und Geschwister oft sehr schwierig, mit der neuen, besonderen Situation umzugehen. Das Kind mit Down Syndrom braucht sehr viel Aufmerksamkeit, Hilfe und Unterstützung. Deshalb sind die Geschwister oft benachteiligt. Obwohl häufig Herausforderungen entstehen, gibt es auch viele positive Erfahrungen, die die Mitmenschen mit Menschen mit Down Syndrom machen.
Schlagwörter
Down Syndrom; Trisomie 21; Beziehung; Entwicklung; Ursache; Schule; Berufsleben
Anzahl Seiten
46
Publikationsjahr
2014
Volltext
Volltext downloaden
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Hart, Marlies
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Physiologie
Studium
UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.
Loading ...