| Einleitung: Das Morbus Parkinson-Syndrom ist in allen Bevölkerungsschichten als häufige Krankheit anzusehen, jedoch sind die Ursachen bis heute ungeklärt. Ebenso fehlt bis dato eine kurative oder neuroprotektive Therapie. Dennoch ist Parkinson heute als gesellschaftsfähige Erkrankung anzusehen.
Methode: Für diese Bakkalaureatsarbeit wurde eine Literaturrecherche durchgeführt.
Ergebnisse: Ein idiopathisches Parkinson-Syndrom hat nicht nur eine Ursache. Generell gehen Parkinson-Syndrome auf degenerierende Dopaminneurone, durch die ein pathologischer Dopaminmangel entsteht, zurück. Zu den Kardinalsymptomen zählen die Bradykinese, ein Ruhetremor, Rigor und gestörte Stellreflexe. Nicht motorische Symptome sind vor allem Depression und Angst. Die Krankheit wird in 5 Stadien eingeteilt, wodurch deutlich wird, dass es sich um eine voranschreitende Krankheit handelt, die nach zirka 20 bis 25 Jahren zum Tod führt. Die Diagnose erfolgt über die klinischen Symptome und ein gutes Ansprechen auf L-Dopa. Zur medikamentösen Therapie werden hauptsächlich drei Arzneimittel herangezogen. L-Dopa, MAO-Hemmer und Dopaminagonisten zeigen eine gute Wirkung. Nicht medikamentöse Therapien sind die Logopädie, Physiotherapie und technische Hilfsmittel wie beispielsweise akustische oder visuelle Cues.
Diskussion: Die vorliegende Bakkalaureatsarbeit beschreibt Morbus Parkinson als Erkrankung. Die Unterstützung der Pflege ist vor allem in den späteren Stadien der Krankheit als sehr wichtig einzustufen. Fachgerechte Betreuung der Betroffenen wie auch die Schulung von Angehörigen sind wichtige Punkte. Weitere Forschung ist notwendig, um die Ursachen dieser Erkrankung zu finden und auch eine kurative Therapie zu entwickeln. Das Leben mit Morbus Parkinson ist bei adäquater Einstellung der Medikamente und Einhaltung der zusätzlichen Therapiemaßnahmen gut zu bewältigen.
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