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Medizinische Universität Graz    

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Bibliografische Informationen
 Alkoholische Leberzirrhose - Diagnostik und Therapie  
 Durch den übermäßigen Konsum von Alkohol verändert sich die Leberzellstruktur und folglich kommt es zur Schädigung der Leberzellen. Alkoholtoxische Leberschäden sind anfänglich durch Alkoholabstinenz reversibel. Das Endstadium bezeichnet man als alkoholische Leberzirrhose und dieses ist im Gegensatz zum Beginn der Leberschädigung nicht mehr reversibel. Patienten und Patientinnen mit einer alkoholischen Leberzirrhose können daher nur mehr durch eine Lebertransplantation am Leben erhalten werden.

Im Verlauf von alkoholtoxischen Lebererkrankungen kann es zu Komplikationen wie z. B. Aszites, Ikterus, portaler Hypertension oder hepatischer Enzephalopathie mit oft lebensbedrohlichem Verlauf kommen.

Für Patienten und Patientinnen mit alkoholischer Zirrhose ist es wichtig, eine richtige Diagnose und eine gute Therapie sicherzustellen. Durch sogenannte CAGE-Fragen kann eine alkoholische Lebererkrankung erkannt werden. Für eine genauere Einschätzung müssen weitere Verfahren wie etwa eine Labordiagnostik, Sonographie und Leberbiopsie durchgeführt werden. Ernährung und Medikamente müssen auf die Therapie bei alkoholischer Leberzirrhose abgestimmt werden. Der wichtigste Faktor zur Lebensverlängerung ist jedoch die Alkoholabstinenz.

Im Falle einer nötigen Lebertransplantation werden Patienten und Patientinnen mit Klassifikationssystemen eingestuft. Solche Klassifikationssysteme wie z. B. der Child-Pugh-Score oder der MELD-Score stufen die Patienten und Patientinnen durch bestimmte Indikatoren in die Warteliste für eine Lebertransplantation ein.

 
 Alkoholische Leberzirrhose;Child-Pugh-Score;MELD-Score  
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 2013  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Kummer, Marie Therese
Betreuende Einrichtung / Studium
  Lehrstuhl für Physiologie
 UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.