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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
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Englisch
Bibliografische Informationen
Titel
Histaminintoleranz
Kurzfassung
Um Nahrungsmittelunverträglichkeiten gezielt behandeln zu können, müssen sie richtig diagnostiziert werden. Die Diagnose selbst stellt mitunter die größte Herausforderung im gesamten Behandlungsverlauf dar. Vor allem weil die Symptome und Beschwerden sehr komplex sein können und nicht immer eindeutige Hinweise auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit beziehungsweise Nahrungsmittelintoleranz vorhanden sind.
Für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gibt es die verschiedensten Auslöser, wobei der Magen-Darm-Trakt beziehungsweise das Verdauungssystem an sich eine wesentliche Rolle spielt.
Histamin kann im Körper selbst entstehen (endogen) oder wird über die Nahrung zugeführt (exogen). Es fungiert gleichzeitig als sehr wirkungsvoller Botenstoff. Bei der Histaminintoleranz wird die Diagnose primär durch die Anamnese gestellt. Die häufigsten Symptome sind der sogenannte Flush (Rötungen im Kopfbereich), Kopfschmerzen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und Juckreiz am ganzen Körper. Ziel der Therapie ist es, das Gleichgewicht zwischen Histaminabbau und Histaminzufuhr wiederherzustellen. Bei einer extremen Reaktion auf Histamin ist auch die Gabe von Medikamenten, zum Beispiel von Antihistaminika, sinnvoll.
Schlagwörter
Histamin;Histaminintoleranz;Alkohol;Wein
Anzahl Seiten
38
Publikationsjahr
–
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Grossauer, Ralf Gert
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Physiologie
Studium
UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.
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