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Medizinische Universität Graz    

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Bibliografische Informationen
 Depressionen bei Kindern und Jugendlichen  
 Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Literaturrecherche und sie soll einen kurzen Überblick über Depressionen im Kindes- und Jugendalter geben.

Früher glaubte man, dass Kinder und Jugendliche aufgrund ihres Gemüts, ihrer mangelnden Reflexionsfähigkeit und Unwissenheit über ihr eigenes Über-Ich nicht an depressiven Störungen erkranken können. Heute weiß man, dass Depressionen schon im Säuglingsalter auftreten.

Eine stichhaltige Diagnose ist jedoch schwierig, da es häufig zu komorbiden Störungen wie z.B. einer Angststörung, Zwang oder auch Alkohol- und Drogenmissbrauch kommt.

Zur Einteilung der depressiven Störungen werden häufig das ICD-10- und DSM-IV- als Klassifikationssysteme anerkannt. Alle Formen der Depression im Kindes- und Jugendalter entsprechen denen von Erwachsenen und auch die Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Essstörungen, Isolation und Schuldgefühle sind ähnlich, jedoch kommt es zu altersabhängigen Ausprägungen. Als Ursache kommt nicht nur ein Faktor in Frage, sondern es handelt sich eher um Multikausalität, d.h. es wirken sowohl biologische als auch psychosoziale Faktoren zusammen, die die Erkrankung auslösen. Je nach Schweregrad der depressiven Störung werden unterschiedliche Therapiemethoden gewählt. Eine ambulante Behandlung ist einer stationären auf alle Fälle vorzuziehen. Die häufigsten Methoden sind Verhaltenstherapien und psychoanalytische bzw. psychodynamische Therapien. Eine Pharmakotherapie soll nur in wirklich schweren Fällen als Unterstützung herangezogen werden.  
 Depressionen, Kinder, Jugendliche, depressive Störung  
 34
 2011  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Mayer, Melanie
Betreuende Einrichtung / Studium
  Lehrstuhl für Physiologie
 UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.