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Medizinische Universität Graz    

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Bachelorarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Frauen, das ängstliche Geschlecht?  
 Der Inhalt dieser Arbeit behandelt Angststörungen bei Frauen. Die Diagnose einer Angststörung wird bei Frauen doppelt so häufig gestellt wie bei Männern. Laut ICD-10 werden Angststörungen in „Phobische Störungen“ (Agoraphobie, Soziale Phobie, Spezifische Phobie, sonstige phobische Störung) und „Sonstige Angststörungen“ (Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Angst und depressive Störungen, andere gemischte Angststörungen, sonstige spezifische Angststörungen) eingeteilt.

Frauen und Männer sind für psychische Störungen in unterschiedlichem Maße anfällig. Ursache und Entstehung von Angsterkrankungen sind multifaktoriell. Die Gründe dafür lassen sich in psychosozialen, biologischen und sozialwissenschaftlichen Bereichen erkennen.

Als besondere Risikofaktoren für Frauen werden Unterschiede in der Erziehung, der Wandel der Frauenrolle, die Mehrfachbelastung von Frauen z.B. durch Haushalt, Kinder Beruf, ein anderes Körperbewusstsein als Männer, genetische Faktoren, hormonelle Einflüsse und schlechtere Lebensbedingungen genannt.

Als hilfreiche Unterstützungsmöglichkeiten gelten Psychotherapie, Psychopharmaka und zahlreiche Selbsthilfestrategien.

Bei den Selbsthilfestrategien haben sich vor allem die Führung eines Angsttagebuchs, Entspannungstechniken, die Veränderung von negativen Gedanken, der Besuch einer Selbsthilfegruppe, viel Bewegung und eine gesunde Ernährung bewährt.

Um eine individuelle Behandlung möglich zu machen, bedarf es einer differenzierteren Wahrnehmung von Mann und Frau.

 
 Angststörungen; Risikofaktoren; Unterstützungsmöglichkeiten  
 46
 2011  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Stumptner, Kerstin
Betreuende Einrichtung / Studium
  Institut für Pflege- und Gesundheitswissenschaften
 UO 033 300 Bachelorstudium; Gesundheits- und Pflegewissenschaft  
Betreuung / Beurteilung
  Gries, Anna; Ao.Univ.-Prof. Dr.phil.