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Medizinische Universität Graz
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Bibliografische Informationen
Titel
Die Sauerstoffaufnahme unter Belastung bei PatientInnen mit Verdacht auf Lungenhochdruck Eine retrospektive Studie
Kurzfassung
Hintergrund und Ziele: Die Pulmonale Hypertonie (PH) und die Belastungs-PH (EPH), gehen mit einer schlechten Prognose einher. Goldstandard zur Diagnose ist der Rechtsherzkatheter (RHK). Ziel ist, den Zusammenhang zwischen dem invasiv gemessen Herzminutenvolumen (CO) und der nicht invasiv gemessenen Sauerstoffaufnahme (VO2S) mittels Spiroergometrie (CPET) in Ruhe und unter Belastung zu untersuchen.
Methoden: PatientInnen, die zwischen Juni 2004 - April 2025 an der Ambulanz für Pneumologie des LKH-Univ.-Klinikums Graz einen RHK und CPET erhielten wurden eingeschlossen. Korrelationsanalysen zwischen dem CO mittels Thermodilution (COT), dem Fick´schen CO (COF) und der VO2S in Ruhe und unter Belastung wurden durchgeführt. Ein lineares Mixed-Effects-Modell mit autoregressiver Kovarianzstruktur (AR1) wurde berechnet, um die Beziehung zwischen COT und VO2S unter Belastung zu untersuchen und die zeitlich-aufeinanderfolgende Korrelation der Messungen innerhalb der/s Einzelnen zu berücksichtigen. Gruppenvergleiche (PH/EPH vs. Ausschluss PVD) und Bland Altmann Plots zur Prüfung der Übereinstimmung der Messungen des COT und des COF wurden durchgeführt.
Ergebnisse: Es wurden 300 PatientInnen (60 (50-69) Jahre; Frauen: N=209 (69,7%), N=116 hatten eine PH, 77 eine EPH), eingeschlossen. Das COT korrelierte mit der VO2S in Ruhe (r=0,442, p<0.001), bei 25Watt (r=0,432, p<0.001) und bei Spitzenbelastung (r=0,652, p<0.001). PH/EPH-PatientInnen zeigten einen flacheren COT und VO2S-Anstieg und niedrigere Werte bei Spitzenbelastung. Im linearen Mixed-Effects-Modell zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen VO2S und COT (F(1,2955)=2955.50, p <.001) mit folgender Gleichung: VO2=(CO-2,998)/7,164. In der Subgruppenanalyse von 119 PatientInnen zeigte sich eine gute Korrelation zwischen COF und VO2S in Ruhe (r=0,562, p<0,001) und bei Spitzenbelastung (r=0,629, p <0,001) und den Bland-Altmann Plots eine gute Übereinstimmung zwischen COT und COF mit einer mittleren Differenz von -1,2 L/min (Limits of Agreement: −4,8 bis 2,4 L/min) bei individueller Spitzenbelastung.
Schlussfolgerung: Diese Studie zeigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen der VO2S und dem COT sowie COF, in Ruhe und unter Belastung und wies im Mixed-Effects-Modell eine stabile lineare Beziehung auf. Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass die VO2S eine valide und klinisch geeignete Methode zur Abschätzung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit unter Belastung darstellt.
Schlagwörter
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Nepf, Mareike Evi
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Innere Medizin
Studium
UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Douschan, Philipp; Univ. OA Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.
Mitbetreuer*in (intern)
John, Teresa; Univ. FÄ Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.
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