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Medizinische Universität Graz    

Meine Abschlussarbeiten - Publikationen

Diplomarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Wirkung und mögliche therapeutische Anwendungen des C-Peptids bei Diabetes mellitus und der diabetischen Retinopathie  
 Während der Biosynthese des Insulins kommt es zur Abspaltung eines Peptids, das für die korrekte Faltung verantwortlich ist und die beiden Proteinketten des Insulins miteinander verbindet. Dieses als C(=connecting)-Peptid bezeichnete Molekül wurde lange nur als Spaltprodukt des Insulins, ohne biologische Aktivität, angesehen. Seit kurzer Zeit aber erlangte das C-Peptid besonderes Augenmerk, da es besondere physiologische Eigenschaften besitzt, die für die Therapie Diabetes-assoziierter Komplikationen Bedeutung haben könnte. In dieser Literaturrecherche wurde der aktuelle Wissensstand zum Thema C-Peptid bearbeitet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf einen möglichen Einsatz bei der Behandlung der diabetischen Retinopathie gerichtet. Schlußfolgerung: Insgesamt existieren noch sehr wenige Studien, die sich mit der Thematik C-Peptid und diabetische Retinopathie befassen. Erste Ergebnisse sind jedoch erfolgversprechend. So können im Tierversuchsmodell Effekte beobachtet werden, welche die Pathogenese der diabetischen Retinopathie positiv beeinflussen. Auch klinische Studien zeigen, dass durch Applikation von exogenem oder durch Restsynthese von endogenem C-Peptid die Progression der diabetischen Retinopathie hinausgezögert werden kann. Die molekularen Mechanismen sind aber noch nicht vollständig geklärt und es bedarf noch intensiver Forschung, um ein mögliches Risiko-Nutzen-Verhältnis für die klinische Anwendung fundiert abzuwägen.  
 C-Peptid Diabetes mellitus Insulin Diabetische Retinopathie  
 71
 2011  
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Janek, Elmar
Betreuende Einrichtung / Studium
  Universitäts-Augenklinik
 UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
  Schmut, Otto; Mag. Dr.phil.
  Rabensteiner, Dieter; Dr.med.univ.