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Medizinische Universität Graz
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Deutsch (Sprache des Volltextes)
Englisch
Bibliografische Informationen
Titel
Die wichtigsten Faktoren und Einflüsse auf das biologische Altern der menschlichen Haut
Kurzfassung
Es ist bereits vorbekannt, dass es intrinsische und extrinsische Hautalterung gibt. In dieser Literaturübersicht habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die extrinsische Hautalterung und Faktoren, die diese beeinflussen, zu erläutern. Dabei schreibe ich vorrangig über alltägliche und globale sogenannte exogene Faktoren und ihre Einflüsse auf die vorzeitige Hautalterung. Hierzu zählen Feinstaub in Außen- und in Innenräumen, Ozon, Tabakrauch, sichtbares Licht und psychischer Stress (1–3). Zu Beginn wird anhand eines Glossars bereits die wichtigsten Mechanismen und Moleküle wie das ROS („Reactive Oxygen Species“), die Matrixmetalloproteinasen (MMPs) und viele weitere kurz definiert, die im Laufe dieser Diplomarbeit eine Rolle spielen werden. In dieser Literaturübersicht wird anhand ausgewählter Studiendesigns die oben genannte Thematik erörtert und teilweise imposante Zusammenhänge zwischen den Belastungen der Umwelt und der Hautalterung ermittelt. Hierbei konnte bei nahezu allen Faktoren ein negativer Einfluss auf das Hautmikrorelief und die Hautalterung beschrieben werden. Dabei konnten einige Faktoren dauerhaften Schaden verursachen, während weitere nur reversible Veränderungen ausgelöst haben. Im Anschluss an die Studien werden in jedem Kapitel kurz und prägnant die Mechanismen herausgearbeitet, mit denen die jeweiligen Faktoren einen möglichen Schaden an der Haut verursachen und in weiterer Folge die Hautalterungsprozesse ungünstig beeinflussen. Dabei sind die Mechanismen oft die Gleichen. Hier spielt vor allem die Erzeugung von s.g. reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) als Verursacher des oxidativen Stresses eine tragende Rolle. Daneben tragen noch eine breite Palette an Molekülen und Enzymen sowie Veränderungen auf Genebene zur vorzeitigen Hautalterung bei. Vor allem Feinstaub in Außen- und in Innenräumen sowie Tabakrauch können die Hautalterung bedeutend beeinflussen und auch Ozon führt zumindest in den oberflächlichen Hautschichten zu sichtbaren Schäden (4–6). Jedes Kapitel wird durch die Präsentation meiner persönlichen Reflexion, in denen ich die erwähnten Studien kurz und prägnant hinterfrage, ergänzt. In der abschließenden Diskussion ziehe ich meine Rückschlüsse aus dem Gelesenen und versuche die für mich wichtigsten Risiken der extrinsischen Hautalterung darzustellen.
Schlagwörter
Hautalterung; extrinsische Hautalterung; Luftverschmutzung; Tabakrauch; Ozon; sichtbares Licht; psychologischer Stress; Innenraum-Feinstaub; Außenluft-Feinstaub
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Sachgebiete
Dermatologie
Zellbiologie
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Befort, Jan
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Lehrstuhl für Molekularbiologie und Biochemie
Studium
UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Graier, Wolfgang; Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr.rer.nat.
Mitbetreuer*in (intern)
Schadelbauer, Eva; Dr.med.univ.
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