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Medizinische Universität Graz    

Meine Abschlussarbeiten - Publikationen

Diplomarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Auswirkung erhöhter Leberwerte bei Kindern und Jugendlichen mit hämatoonkologischen Erkrankungen - Eine retrospektive Datenauswertung der Neudiagnosen der Jahre 2014-2018 inklusive 5-jähriger Nachbeobachtungszeit  
 Hintergrund:

Bei pädiatrisch-onkologischen Patient*innen finden sich häufig erhöhte Leberparameter. Diese können sowohl durch die Grunderkrankung als auch durch die onkologische Therapie, insbesondere die Chemotherapie, verursacht werden. Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen erhöhten Leberwerten während der Chemotherapie und den klinischen Outcomes pädiatrisch-onkologischer Patient*innen.



Methoden:

In dieser retrospektiven Studie wurden 142 Patient*innen untersucht, die zwischen 2014 und 2018 an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz eine hämatoonkologische Neudiagnose erhielten. Analysiert wurden die Leberparameter AST, ALT, GGT und Gesamtbilirubin. Als klinische Endpunkte wurden das 5-Jahres-Überleben, die Rezidivrate, die Tumorprogression und der Lebersonographiebefund zu Therapieende untersucht. Für die statistische Analyse wurde der Chi-Quadrat-Test nach Pearson beziehungsweise bei Nichterfüllung der Testkriterien der Exakt-Fisher-Test verwendet.



Ergebnisse:

Für AST, GGT und Gesamtbilirubin zeigte sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang mit den untersuchten klinischen Endpunkten. Auch für ALT konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang mit dem 5-Jahres-Überleben, der Tumorprogression oder dem Lebersonographiebefund zu Therapieende festgestellt werden. Zwischen erhöhten ALT-Werten und der Rezidivrate zeigte sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,02; Odds Ratio = 0,30).



Fazit:

Die Ergebnisse dieser Studie zeigten eine Assoziation von erhöhten ALT-Werten und der Rezidivrate, während die anderen untersuchten Parameter keinen Zusammenhang zeigten. Aufgrund methodischer Limitationen sollte der beobachtete Effekt mit Vorsicht interpretiert werden.



 
 Pädiatrische Hämatoonkologie;Erhöhte Leberwerte;Chemotherapie;Hepatotoxizität;Klinisches Outcome  
 
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Nemeth, Veronika
Betreuende Einrichtung / Studium
  Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
 UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
  Kohlmaier, Benno; Univ. FA Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med.
  Sperl, Daniela Ingrid; Univ. OÄ Priv.-Doz. Dr.med.univ.