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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
Deutsch
Englisch (Sprache des Volltextes)
Bibliografische Informationen
Titel
Vergleich zwischen verschiedenen Kontrastmitteln sowie unterschiedlichen Bildgebungsverfahren (CBCT und MikroCT) an oralem Gewebe im Schwein
Kurzfassung
Einleitung: Die digitale Volumentomographie (DVT) sowie die Mikro-Computertomographie (Mikro-CT) ermöglichen eine hochauflösende Darstellung mineralisierter Strukturen und finden breite Anwendung in der dentalen und experimentellen
Bildgebung. Aufgrund der eingeschränkten Weichteildifferenzierung ist die Darstellung oraler Weichgewebe jedoch limitiert, insbesondere im periimplantären Bereich, wo zusätzlich Metallartefakte die Bildqualität beeinträchtigen können. Das Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung verschiedener Kontrastmittel hinsichtlich ihrer Eignung zur Verbesserung der Weichteildarstellung im DVT.
Material und Methoden: Hierfür wurden ex vivo Schweinekieferpräparate mit und ohne dentale Implantate untersucht und den Kontrastmittellösungen Phosphorwolframsäure (PTA), Iod in Ethanol (I2E) sowie Lugols-Lösung (IKI) zugeordnet. Zunächst wurden native Aufnahmen angefertigt, gefolgt von DVT- und Mikro-CT Scans zu fünf definierten Zeitpunkten. Die quantitative Bildanalyse der DVT-Datensätze erfolgte mittels standardisierter Regions-of-Interest-(ROI) sowie Linienprofilanalysen. Zusätzlich wurde eine qualitative Beurteilung periimplantärer Metallartefakte durchgeführt.
Ergebnisse: Im zeitlichen Verlauf zeigten sich Unterschiede der Kontrastmittelaufnahme zwischen den einzelnen Gruppen. Während unter PTA nur geringe Veränderungen beobachtet wurden, kam es unter I2E und IKI zu einer deutlichen Erhöhung der Grauwerte des Weichgewebes. Unter IKI zeigten sich bereits früh stabile Kontrastverhältnisse, während unter I2E stärkere Veränderungen erst im weiteren Verlauf auftraten. Sowohl in den ROI als auch Linienprofilanalysen zeigte sich eine verbesserte Differenzierung zwischen Weichgewebe und angrenzenden Strukturen. Eine klare und konsistente Reduktion periimplantärer Metallartefakte konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.
Diskussion: Durch die Anwendung der Kontrastmittel konnte die Darstellung oraler Weichgewebe im DVT verbessert werden, wobei sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kontrastmitteln zeigten. Trotz verbesserter Weichteilkontrastierung blieb die Beurteilbarkeit periimplantärer Bereiche durch persistierende Metallartefakte jedoch weiterhin eingeschränkt.
Schlagwörter
Cone-Beam-Computertomographie, Mikro-CT, Kontrastmittel, Weichgewebsdarstellung, Metallartefakte
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Faltas, Meriam
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit
Studium
UO 203 Zahnmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Schwarze, Uwe Yacine; Dr.scient.med. MSc
Mitbetreuer*in (intern)
Payer, Michael; Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.med.dent.et scient.med.
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