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Medizinische Universität Graz    

Meine Abschlussarbeiten - Publikationen

Diplomarbeit - Detailansicht

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Bibliografische Informationen
 Einfluss verschiedener Determinanten auf den Erfolg von IVF-Behandlungen Eine retrospektive Analyse und Literaturübersicht  
 Hintergrund und Zielsetzung: Die Infertilität stellt ein weltweit bedeutsames Problem der reproduktiven Gesundheit dar und eröffnet mit effektiven Behandlungsperspektiven, wie der In-vitro-Fertilisation (IVF), neue therapeutische Möglichkeiten für Patient:innen mit unerfülltem Kinderwunsch. Trotz deutlicher Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und einer stetig verbesserten Effizienz bleiben IVF-Behandlungen mit Belastungen, Risiken und einer nicht unerheblichen Rate an Therapieversagen verbunden. Nicht zuletzt deswegen, ist die Identifikation verlässlicher Prädiktoren für den Behandlungserfolg von zentraler Bedeutung.



Material und Methoden: Es wurde eine retrospektive Datenanalyse auf Basis eines bestehenden Datensatzes einer laufenden prospektiven Beobachtungsstudie durchgeführt. Ausgewertet wurden insgesamt 88 Follikelpunktionen von Patientinnen im Alter von 22 bis 43 Jahren, die im Zeitraum vom März 2023 bis März 2024 an der Kinderwunschambulanz der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH-Univ. Klinikum Graz behandelt wurden.



Ergebnisse: Eine reduzierte klinische Schwangerschaftsrate zeigte sich vor allem im Zusammenhang mit höherem maternalen Alter (> 35 Jahren), implantationsrelevanten uterinen strukturellen Veränderungen und chronischen Endometritiden. Im Gegensatz dazu ließ sich für metabolische und endokrine Parameter, einschließlich Körperzusammensetzung, Lipidprofil, Adipokinen, Insulin/HOMA-IR und TSH – sowie Komorbiditäten und Nikotinkonsum kein nachweislicher Einfluss auf das Eintreten einer klinischen Schwangerschaft feststellen.



Schlussfolgerung: Der zukünftige Fortschritt auf diesem Gebiet erfordert größere, prospektive Kohorten mit standardisierter Datenerfassung und Lebendgeburt als primären Endpunkt. Multivariate Modelle und gezielte Subgruppenanalysen können zudem jene Konstellationen identifizieren, in denen metabolische oder endokrine Faktoren den IVF-Erfolg tatsächlich beeinflussen.

 
 In-vitro-Fertilisation; Assistierte Reproduktion; Infertilität; Metabolische Faktoren; Inflammation  
 
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Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
  Graz, Vanessa
Betreuende Einrichtung / Studium
  Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
 UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
  Kollmann, Martina; Research Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med. MSc
  Berger, Natascha; MSc PhD.