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Medizinische Universität Graz
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Deutsch
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Bibliografische Informationen
Titel
Eine Zusammenfassung von Einsatz und Nutzen sozialer Roboter in der Erwachsenenpsychiatrie
Kurzfassung
Soziale Roboter werden im Gesundheitswesen zunehmend eingesetzt, unter anderem in der Krankenpflege, der Geriatrie sowie in der Therapie von Kindern im Autismus-Spektrum. Es wird angenommen, dass ihre Unterstützung dazu beitragen kann, den Auswirkungen von Personalmangel entgegenzuwirken und die psychiatrische Behandlung zu ergänzen oder zu optimieren. Dennoch bleibt der Einsatz sozialer Robotik in der Psychiatrie bislang eingeschränkt und umstritten. Dieses Scoping Review hat zum Ziel, einen Überblick über die Literatur zu sozialen Robotern in der Erwachsenenpsychiatrie zu geben, mit besonderem Fokus auf deren Einsatz, Wirkungen und Akzeptanz. Wir führten eine Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und PsycINFO durch, um Studien zu Roboterinterventionen bei erwachsenen psychiatrischen PatientInnen zu identifizieren. Die methodische Qualität der Studien wurde mithilfe des ‚Mixed Methods Appraisal
Tool‘ bewertet. Einsatzgebiete und Zielvariablen waren in den eingeschlossenen Originalstudien (N = 7) unterschiedlich und wiesen auf eine breite Palette potenzieller Implikationen für die Behandlung und Betreuung von PatientInnen hin. Soziale Roboter wurden eingesetzt, um Symptome zu reduzieren, die alltägliche Funktionsfähigkeit zu verbessern und Einblicke in charakteristische Merkmale bestimmter psychischer Erkrankungen zu gewinnen. Die eingeschlossenen Studien befassten sich mit den Diagnosen Schizophrenie (N = 3), Autismus-Spektrum-Störung (N = 2) und Intelligenzminderung (N = 2). Aufgrund der kleinen Stichprobengrößen lassen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern, dennoch zeigten sich insgesamt positive Effekte auf die untersuchten Zielvariablen. Beobachtungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden deuteten zudem auf eine hohe Akzeptanz und Freude bei der Nutzung hin. Obwohl die Evidenzlage zu den Vorteilen robotischer Interventionen in der Erwachsenenpsychiatrie derzeit noch begrenzt ist, legen die bisherigen Ergebnisse nahe, dass Investitionen in größere, randomisierte und kontrollierte Studien lohnenswert und vielversprechend sind.
Schlagwörter
Sozialer Roboter; Mentale Gesundheit; Schizophrenie; Autismus-Spektrum-Störung; Intelligenzminderung; Digitale Gesundheit
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Sachgebiete
Klinische Psychiatrie
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Kling, Maja
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Studium
UO 202 Humanmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Reininghaus, Eva; Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ.et scient.med. MBA
Mitbetreuer*in (intern)
Häussl, Alfred Alois; BScN. MSc
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