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Medizinische Universität Graz
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Sprachversion
Deutsch (Sprache des Volltextes)
Englisch
Bibliografische Informationen
Titel
Genauigkeit konventioneller und digitaler Vollkieferabformungen, durchgeführt von Zahnmedizinstudierenden
Kurzfassung
Ziel: Ziel dieser Studie war es, die Richtigkeit (Trueness) digitaler Vollkieferabformungen mittels Intraoralscanner im Vergleich zu digitalisierten Gipsmodellen aus konventionellen Alginatabformungen zu untersuchen, die von Zahnmedizinstudierenden im Rahmen ihrer Ausbildung angefertigt wurden.
Material und Methoden: Die Untersuchung erfolgte im Rahmen eines vergleichenden retrospektiven in-vitro Studiendesigns. Studierende der Medizinischen Universität Graz fertigten im Kurs „Funktionsanalyse und -therapie“ im Jahr 2025 und 2026 sowohl konventionelle Alginatabformungen als auch digitale intraorale Scans (TRIOS 5, 3Shape) an. Insgesamt wurden 50 Kiefermodelle (25 Oberkiefer, 25 Unterkiefer) analysiert. Die aus den Alginatabformungen hergestellten Gipsmodelle wurden mit einem Laborscanner (D2000, 3Shape) digitalisiert und als Referenzdatensätze definiert. Die STL-Dateien wurden mittels CloudCompare unter Anwendung einer standardisierten Best-Fit-Registrierung (ICP) überlagert und analysiert. Durchgeführt wurde die quantitative Analyse der Oberflächenabweichung, dargestellt durch mittlere Oberflächenabweichung (systematischer Bias) und Root Mean Square (RMS) als globales Maß der Oberflächenabweichung zur Beurteilung der Richtigkeit.
Die statistische Analyse erfolgte mittels parametrischer und nichtparametrischer Tests bei einem Signifikanzniveau von α = 0,05.
Ergebnisse: Die mittlere Oberflächenabweichung betrug −1,4 µm und zeigte keinen statistisch signifikanten Unterschied zum Referenzwert von 0 µm (p > 0,05), sodass kein systematischer Bias nachgewiesen werden konnte.
Die mittleren RMS-Werte lagen bei 110,9 µm im Oberkiefer und 109,9 µm im Unterkiefer. Es bestand kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen Ober- und Unterkiefer (p > 0,05).
Beide Nullhypothesen konnten nicht verworfen werden.
Konklusion: Digitale Vollkieferabformungen, die unter Ausbildungsbedingungen durchgeführt werden, weisen eine vergleichbare Richtigkeit wie konventionelle Abformverfahren auf.
Schlagwörter
Abformung, Intraoralscanner (IOS), Richtigkeit, CAD/CAM
Anzahl Seiten
Publikationsjahr
–
Sachgebiete
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Autorinnen*Autoren / Co-Autorinnen*Co-Autoren
Autor*in
Autor*in
Chalhoub, Karim
Betreuende Einrichtung / Studium
Betreuende Organisation
Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit
Studium
UO 996 203 Studium für die Gleichwertigkeit; Zahnmedizin  
Betreuung / Beurteilung
Betreuer*in (intern)
Marotti Großhausen, Juliana; Univ.-Prof. Dr.med.dent. PhD.
Mitbetreuer*in (intern)
Mischitz, Ingrida; Univ. ZÄ Mag.
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